Fast ein halbes Jahrtausend lang war die Donau hier Grenze des römischen Reiches.

Der bayerische Donaulimes ist der nördlichste Abschnitt dieser Flussgrenze, die von Eining bis zum Schwarzen Meer reicht und die Teil des Welt­erbes „Grenzen des römischen Reiches” werden soll. Gesichert war diese Grenze mit Kastellen und Wachtürmen. In Bayern sind insgesamt neun Stätten zwischen Eining und Passau als Welterbeteilstätten nominiert. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Welterbeliste soll 2021 fallen.

Die Überreste der militärischen Anlagen und Siedlungen am Donaulimes sind Zeugen der Geschichte. Sie können in insgesamt fünf „Römermuseen am bayerischen Donaulimes“ in Kelheim, Regensburg, Straubing, Künzing und in Passau besichtigt werden. Nicht direkt an der Donau gelegen, aber ebenfalls einen Ausflug wert ist das kelten römer museum in Manching.

Das "unsichtbare" Welterbe vor Ort live mit der Smartphone-App LIMES mobil